Ich trage seit einem Vortrag des Kompressionsstrumpf-Herstellers CEP bei meinem alten Verein, dem SC Preußen Münster, vor nun mehr als acht Jahren Kompressionsstrümpfe beim Sport und auf langen Flügen.
Kompressionsstrümpfe kennen viele wahrscheinlich von ihren Großeltern bzw. älteren Personen, die Venenerkrankungen, z. B. Krampfadern haben und aus dem Grund diese Strümpfe tragen müssen. Aber sie dienen nicht nur als medizinische Unterstützung bei Venenerkrankungen, sondern auch als Regenerationshilfe im Sport. Mein Körper neigt dazu Besenreißer zu entwickeln, dem wird durch die Kompressionsstrümpfe entgegengewirkt, ebenso wie Krampfadern bzw. Thrombose, z. B. auf Langzeitflügen oder der Wasserbildung in den Beinen während der Schwangerschaft.
Viele Läufer schwören auf Kompressionsstrümpfe, das tue ich auch! 
Mir helfen diese engen Strümpfe, die man manchmal kaum über den Fuß und die Waden bekommt sehr dabei, schneller zu regenerieren. Die Beine schwellen während und nach dem Sport nicht so an, bilden also nicht so viele Wassereinlagerungen. Der Venendurchmesser wird durch die Kompressionsstrümpfe verengt, dadurch fließt das Blut schneller und es können keine Blutgerinsel gebildet werden.
Ich fühle mich dadurch fitter und frischer. 
Es gibt jedoch widersprüchliche Meinungen über das Tragen und die Vorteile der Kompressionsstrümpfe im Sport. Hier ein Artikel über den „Sinn und Unsinn von Kompressionsstrümpfen im Sport“ und ein weiterer interessanter Artikel mit vielen Tipps. Es gibt keine Studie, die besagt, dass Kompressionsstrümpfe wirklich positive Wirkungen auf die Vibration der Muskulatur, die Minimierung des Verletzungsrisikos oder gar eine Leistungssteigerung haben. Aber entscheidet selbst, ob Ihr die Strümpfe nutzen möchtet, denn letztendlich ist es eine subjektive Betrachtungsweise. Bei der Regeneration helfen sie bestimmt.