Grundstruktur des Athletiktrainings

Grundsätzlich ist es schwieriger im Amateurbereich, das Athletiktraining so zu gestalten, wie man es gelernt hat bzw. wie es professionell funktioniert. ABER, der Aufbau der Trainingseinheiten sollte schon eine bestimmte wiederkehrende Grundstruktur haben.
Ich baue meine Trainingseinheiten immer wie folgt auf.
Die Einheiten müssen nicht immer zwangsläufig alle Komponenten beinhalten, aber Du solltest darauf achten, die Struktur einzuhalten:
  1. Aufwärmen – allgemeine Vorbereitung auf das Training, Erhöhung der Körpertemperatur
  2. Movement Preps – Aktivierung der Muskulatur und des zentralen Nervensystems
  3. Sensomotorik – Tiefenwahrnehmungs-Schulung
  4. Mini-Band -Kräftigungsübungen
  5. Lauf-ABC – Lauftechnik-Schulung
  6. Sprung-ABC – Sprungtechnik-Schulung
  7. Schnelligkeit – Sprinttechnik, Koordination, Quickfeet
  8. Krafttraining – Muskelaufbau mit Gewicht, Stabilisationsübungen mit eigenem Körpergewicht
  9. Ausdauer – Grundlagen- und wettkampfspezifische Ausdauer
  10. Beweglichkeit – inklusive Dehnen
  11. Regeneration – Auslaufen, Entspannung, Faszientraining